Elavil

Generika Elavil

Elavil, ein trizyklisches Antidepressivum, wird vor allem bei Patienten mit Depressionssymptomen und zwanghaften Störungen angewendet. Der medizinische Name ist Amitriptyline. Es setzt direkt am Zentralnervensystem und hilft dabei, bestimmte natürliche Substanzen im Gehirn wie beispielsweise den Serotonin- Haushalt, wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Des weiteren wird auch das Medikament verwendet, um beispielsweise Patienten mit Panikattacken oder chronischen Schmerzen zu behandeln.

Die generische Version ist unter dem Namen Elavil auf dem Markt erhältlich. Unter der Bezeichnung Generika versteht man ein Medikament mit dem gleichen Wirkstoff sowie der gleichen Dosierung und Darreichungsform wie das Markenprodukt. Diese sind auch rezeptfrei erhältlich und u.a. im Internet in verschiedenen Dosierungen bestellbar.

Einnahme

Elavil sollte nur nach Vorschrift eingenommen werden. Die von dem Arzt verschriebene Dosierung sollte stets eingehalten werden. Erfolgt die Einnahme rezeptfrei, sollte das Medikament regelmäßig ein bis viermal täglich eingenommen werden. Die Schlucktabletten sollten dabei ohne Verzehr und unzerkaut eingenommen werden. Desweiteren sollte bei der Einnahme von diesem Medikament auf Grapefruit, Grapefruitsaft sowie alkoholische Getränke und Nikotin, wenn möglich, verzichtet werden. Vorher sollte der Arzt oder Apotheker über Allergien oder Beschwerden wie Herzprobleme oder zurückliegende Herzattacken informiert werden.
Bis es zu einem spürbaren Effekt bei dem Patienten kommen kann, können bis zu drei Wochen vergehen. Ist nach vier Wochen noch keine spürbare Verbesserung eingetreten, sollte der Arzt konsultiert werden. Auch wenn sich die Depression des Patienten verschlechtert oder gar Selbstmordgedanken auftreten, sollte der Arzt unbedingt hinzugezogen werden.

Sollte der Patient vergessen haben, die Tabletten einzunehmen, sollte die Anwendung zum nächsten Zeitpunkt wie vorgeschrieben fortgesetzt werden. Dabei sollte die Menge jedoch keinesfalls erhöht werden. Ist der Patient jünger als 18 Jahre, sollte vorher unbedingt der Arzt bezüglich der Behandlung konsultiert werden. Dieser sollte auch während der Behandlung mit Elavil regelmäßig aufgesucht werden.

Risiken und Nebenwirkungen

Verursacht das Medikament allergische Reaktionen, sollte die Einnahme vermieden werden. Zudem sollte während der Behandlung auf Alkohol sowie Grapefruiterzeugnisse verzichtet werden. Tritt bei dem Patienten eine Befindlichkeitsstörung auf, sollte die Behandlung ebenfalls unverzüglich beendet werden. Auch bei einer Schwangerschaft sollte das Medikament nur wenn dies stark erforderlich ist angewendet werden. Da das Medikament zudem unmittelbare Effekte für die Brustmilch und somit für den Nährsäugling hat, ist es geboten, während der Einnahme vom Stillen abzusehen. Auch Nikotin hat Auswirkungen auf die Behandlung mit Elavil.

Als allgemeine Nebenwirkungen können Schwindel, Schläfrigkeit, trockener Mund, Magenverstimmung sowie Brechreiz auftreten. Auch können sich vorübergehend Angst- Symptome verschlechtern sowie Stimmungsschwankugnen auftreten. Bei den meisten Patienten treten jedoch keine ernsteren Nebenwirkungen auf. Sollte der Patient jedoch bemerken, dass bei ihm irgendwelche nicht oben genannten Nebenwirkungen auftreten, sollte er mit seinem Arzt oder Apotheker in Kontakt treten. Zudem sollte die Einnahme von Elavil in Verbindung mit Hemmstoffen wie Furazolidone, Linezolide, Moclobemide, usw. vermieden werden. Auch wenn der Patient anti- rhythmische Medikamente wie Propafenone oder Quinine sowie Neuroleptika wie Fluphenazine, usw. einnimmt, sollte Elavil nicht zusätzlich eingesetzt werden. Auch eine gleichzeitige Einnahme von H2- Rezeptor- Gegnern wie beispielsweise Cimetidinen, Famotidinen, usw. sowie einige Serotonin- Hemmstoffe wie Citalopram, Dapoxetinen oder Fluoxetinen steht einer erfolgreichen Behandlung mit Elavil negativ entgegen. Am besten ist es auch hier, den Arzt oder Apotheker zu informieren und zu befragen.

Überdosierung

Von einer Überdosierung von Elavil ist dringendst abzuraten. Sollte der Patient zu viel dieses Medikamentes eingenommen haben, sollte der Arzt oder Apotheker unverzüglich informiert werden. Unmittelbare Nebenwirkungen sind hier beispielsweise Schmerzen in der Brust, unregelmäßiger Herzschlag sowie Brechreiz.

Aufbewahrung

Die Tabletten sollten bei einer Raumtemperatur von nicht über 30 Grad Celsius sowie für Kinder unzugänglich verwahrt werden. Die Packung sollte vor Feuchtigkeit geschützt und gut verschlossen sein.

Weitere Informationen

Unter der Bezeichnung Generika versteht man Zweitanmelderpräparate, welche patentfreie Wirkstoffe aufweisen. Insgesamt sind sie günstiger als die Originalpräparate. Sie sind dann unter einem internationalen Freinamen auf dem Markt erhältlich, sobald der Patentschutz für das jeweilige Originalpräparat abgelaufen ist und somit auch andere Arzneimittelhersteller diesen Wirkstoff in den Handel bringen dürfen. Hierbei sind die therapeutisch wirksamen Substanzen der Originalpräparate mit denen der Nachahmerpräparate identisch. Für Generika gilt allgemein das gleiche, übliche Zulassungsverfahren wie auch für die Originalpräparate. Wie bereits erwähnt, sind Generika jedoch auch rezeptfrei erhältlich.