Lexapro

Generika lexapro

Das rezeptfrei erhältliche generika lexapro enthält den Wirkstoff Escitalopram und ist unter dem Handelsnamen Cipralex in Deutschland erhältlich. Der Arzneistoff Escitalopram, welches in dem rezeptfrei erhältlichen generika lexapro enthalten ist, stammt aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, kurz: SSRI. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer werden zur Behandlung von generalisierten Angststörungen, sozialen Phobien, Zwangsstörungen, Panikstörungen und Depressionen eingesetzt.

Die Wirkweise des generika lexapro
Da der Wirkstoff des rezeptfrei erhältlichen generika Lexapro Escitalopram aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer stammt, wirkt es wie die meisten anderen Arzneistoffe aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer auch. Der Wirkstoff Escitalopram hemmt die Aufnahme des Serotonins aus dem synaptischen Spalt. Dadurch steht dem zentralen Nervensystem mehr dieser Transmittersubstanz zur Verfügung. Zudem wird durch die Wiederaufnahmehemmung erreicht, dass die Transmittersubstanz nicht nur in einer höheren Konzentration vorkommt, sondern dass diese auch länger im zentralen Nervensystem verweilt. Escitalopram wirkt im Vergleich zu anderen selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern weniger an anderen Transmittersystemen. Dadurch ist die Selektivität der Wiederaufnahmehemmung bei Lexapro im Vergleich zu den anderen Wirkstoffen erhöht.

Unerwünschte Wirkungen von Lexapro
Unerwünschte Wirkungen treten bei Arzneistoffen der SSRI-Gruppe häufig zu Behandlungsbeginn auf und verschwinden meist völlig nach wenigen Tagen. Als die häufigste unerwünschte Wirkung bei Lexapro wird die Übelkeit beschrieben, welche bei über zehn Prozent der Patienten auftreten soll. Zudem treten bei bis zu zehn Prozent der Patienten Schwindel, vermehrtes Schwitzen, Erbrechen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Fieber oder auch verminderter Appetit auf. Im Behandlungsverlauf werden häufig Libidostörungen aber auch Störungen der Ejakulation oder der Potenz beschrieben. Die Orgasmusfähigkeit wird häufig als eingeschränkt wahrgenommen. Auch diese Beschwerden treten häufig in den ersten beiden Wochen der Behandlung auf und nehmen im Behandlungsverlauf in Intensität aber auch in ihrer Häufigkeit ab. Einige Patienten beschreiben ein Fortbestehen der Nebenwirkungen auch nach einiger Zeit des Absetzen des Medikamentes.

Das Serotonin-Syndrom
Das Serotonin-Syndrom ist eine sehr seltene Nebenwirkung, die unter der Einnahme von Lexapro. Anzeichen für dieses seltene Syndrom können Muskelzuckungen, Zittern, Fieber, Verwirrung oder Erregung sein. Diese Symptome treten meist jedoch nur in Kombination mit einer Serotoningabe oder durch die Einnahme von Medikamenten, die Serotonin enthalten, auf. Sollten diese extrem seltenen Symptome auftreten, ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt zu informieren.

Der QT-Intervall
Der QT-Intervall ist ein Intervall, welcher bei einem EKG gemessen wird. Unter der Gabe von Escitalopram kann es unter Umständen zu einer Verlängerung des QT-Intervalls kommen. Da diese Verlängerung von der Dosierung abhängig ist, wurde die Tageshöchstdosis im Dezember 2011 nach unten dosiert.

Wechselwirkungen von dem rezeptfreien generika Lexapro mit anderen Arzneimitteln
Die Kombination mit serotoninen Arzneimitteln kann zu dem schwerwiegenden Serotonin-Syndrom führen. Hierzu zählen unter anderem auch Medikamente, welche Johanniskraut oder Tryptophan enthalten. Andere selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer dürfen nicht zusätzlich zu der Gabe von Lexapro eingenommen werden. Bei der Kombination von Lexapro mit Antikoagulantien und Lithium ist eine besondere Vorsicht geboten und sollte nur auf ärztlichen Rat erfolgen. Zudem sollte keine Kombination von Lexapro mit Medikamenten erfolgen, welche die Schwelle für Krampfanfälle herabsetzen. Nicht kombiniert werden dürfen selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer mit Monoaminoxidase Hemmern, kurz MAO-Hemmern der Gruppe A. MAO-Hemmer der Gruppe B dürfen nur unter sorgfältiger ärztlicher Kontrolle mit Lexapro kombiniert werden. Bei dieser Kombination müssen therapiefreie Tage zwischen der Gabe der beiden Medikamente eingehalten werden.
Soll ein Wechsel von Moclobemid zu Lexapro stattfinden, dann muss mindestens ein Tag zwischen dem letzten Einnahmezeitpunkt von Moclobemid und der ersten Einnahme von Lexapro liegen. Bei einem Wechsel von Lexapro zu Moclobemid muss eine Pause von sieben Tagen eingehalten werden. Erst sieben Tage nach dem Absetzen des Lexapro kann das Moclobemid erstmals eingenommen werden.

Die Einnahme des rezeptfreien generika Lexapro
Das generika ist rezeptfrei in Tabletten mit 10 mg und 20 mg erhältlich. Die Tagesdosis liegt bei einer Tablette von entweder 10 mg oder 20 mg.

Lexapro in der Schwangerschaft oder Stillzeit
Während der Schwangerschaft sollten Medikamente der SSRI-Gruppe und somit auch das Lexapro nur nach sorgfältiger Abwägung der Risiken angewendet werden. Jedoch ist auch ein plötzliches Absetzen in der Schwangerschaft zu vermeiden, das Lexapro ist insbesondere in der Schwangerschaft langsam auszuschleichen. Während der Stillzeit ist die Einnahme von Lexapro kontraindiziert, da der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht.

Das Absetzsyndrom
Werden Medikamente aus der SSRI-Gruppe über einen längeren Zeitraum genommen, kann es bei plötzlichem Behandlungsabbruch bei einigen Patienten zu Absetzsymptomen kommen. Damit diese nicht oder nur in abgeschwächter Form auftreten müssen Arzneimittel aus der SSRI-Gruppe ausgeschlichen werden und dürfen nicht abrupt abgesetzt werden. Wird das Lexapro abrupt abgesetzt, kann es zu dem sog. SSRI-Discontinuation-Syndrome kommen. Dazu zählen Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, fieberartige Zustände, vermehrtes Schwitzen, Nervosität, Tremor, Angst, Palpitation, Missempfindungen, motorische Störungen, Höhenangst, Verdauungsstörungen, Manie, Depression, Tics, Schlafstörungen, Suizidgedanken, Knochen- und Gelenkschmerzen oder auch Kreislaufbeschwerden kommen.