Lisinopril

Generika lisinopril

Lisinopril ist ein Arzneimittel das zur Gruppe der ACE-Hemmer gehört. Dieser Wirkstoff wird vor allem zu Behandlung von Bluthochdruck, also der arteriellen Hypertonie sowie zur Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt. Das Wirkprinzip ist die Hemmung des Angiotensin-konvertierendem Enzyms, kurz ACE. Das Arzneimittel Lisinopril wird hauptsächlich in der Monotherapie, sowie in einer Zwei- oder Dreifachkombination zusammen mit Calciumantagonisten oder Diuretika verwendet. Neben der Therapie von chronischer, arterieller Hypertonie hat es sich auch in der Reinfarktprophylaxe als besonders Wirksam gezeigt. Hierfür wird es bis zu sechs Wochen nach einem akuten Herzinfarkt eingenommen. Aufgrund seiner nephroprotektiven Eigenschaften, also dem Nierenschutz, findet es auch bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ II und Bluthochdruck sowie einer beginnenden Nierenerkrankung, beispielsweise einer Nephropathie seine Anwendung. Den Wirkstoff Lisinopril gibt es sowohl als Originalprodukt, wie auch als Generika. Generika Produkte beinhalten denselben Wirkstoff und die gleiche Wirksamkeit wie das Originalprodukt, sind aber deutlich günstiger.

Der Wirkmechanismus
Als Inhibitor des Angiotensin Converting Enzyms führt der Wirkstoff Lisinopril zur verminderten Bildung von Angiotensin zwei aus Angiotensin eins. Die reduzierte Bildung von Angiotensin zwei führt zu einer Abnahme des Tonus der Blutgefäße, was zur Senkung des Blutdruckes führt. Außerdem führt die Senkung des Angiotensin-II Spiegel zur Reduzierung der Aldosteron-Freisetzung aus den Nebennierenrinden, was dadurch zu einer Beeinflussung des Wasserhaushaltes führt. Innerhalb der zellulären Ebene wird der Rückgang der aufgrund von Angioensin zwei vorhandenen mitogenen Effekte an Zellen im Herzen, gerade nach einem akuten Herzinfarkt beobachtet.

Die Nebenwirkungen von Lisinopril
Die meisten Nebenwirkungen des Arzneimittels werden durch den ACE-Hemmer bedingten langsameren Abbau sowie Kumulation von Bradykinin in Zusammenhang gebracht. Hierzu zählen vor allem Hautreaktionen wie zum Beispiel Nesselsucht und Exantheme, aber auch angioneurotische Ödeme. Dabei werden schwere allergische Hautreaktionen allerdings nur sehr selten beobachtet. Weitere Nebenwirkungen treten innerhalb der Atemwege auf, wie etwa Halsschmerzen, Heiserkeit und trockener Husten. Auch, aber sehr selten beobachtet wurden auch Atemnot und Asthmaanfälle. Außerdem kann die Einnahme von Lisinopril als Folge der Hauptwirkung zu einem sehr starken Blutdruckabfall führen. Aufgrund dessen können gelegentlich Kopfschmerzen, Benommenheit und Schwindel beobachtet werden. In Einzelfällen wird von schweren Herz-Kreislaufereignissen wie Herzinfarkt, Angina Pectoris und Synkope beobachtet. Gelegentlich können wegen dem Eingriff in den Elektrolyt- und Wasserhaushalt auch funktionelle Nierenfunktionsstörungen beobachtet werden. Nur sehr selten wurde eine Proteinurie, also das Ausscheiden von Proteinen im Urin beobachtet. Lisinopril soll in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da es unter anderem zu Knochenbildungs- und Wachstumsstörungen beim Kind führen kann und somit auch zu einer höheren Sterblichkeit.

Wechselwirkungen von Lisinopril
Der Wirkstoff Lisinopril erhöht die blutzuckersenkende Wirkung des Insulins, sowie oraler Antidiabetika. Außerdem kann es zu blutbildverändernde Wirkungen von Immunsuppressiva kommen. Aufgrund des Eingriffs in den Elektrolyt- und Wasserhaushalt kann die Ausscheidung von Elektrolyten langsamer werden. Bei zusätzlicher Therapie mit Kalium sparenden Diuretika und Lithium ist deshalb besondere Vorsicht geboten. Zudem muss in Kombination mit einem weiteren blutdrucksenkenden Medikament eine zusätzliche Blutdrucksenkung berücksichtigt werden.

Unterschiedliche Wirkstärken
Lisinopril und Generika-Produkte sind, je nach Bedarf in unterschiedlichen Wirkstärken verfügbar. Als Monopräparat stehen Wirkstärken von 2,5 mg, 5 mg, 10 mg und 20 mg zur Verfügung. In Kombination mit Hydrochlorothiazid stehen 10/12,5 mg sowie 20/12,5 mg bereit.

Die Pharmakokinetik
Lisinopril und dessen Generika wird als ACE-Hemmer der nächsten Generation nicht als Prodrug appliziert, sondern als direkt wirksame Form. Die Bioverfügbarkeit des Wirkstoffes schwankt individuell ziemlich stark und liegt im Bereich zwischen 5 und 60 Prozent. Die Plasmahalbwertszeit von Lisinopril weißt etwa 12 Stunden auf. Da es nicht verstoffwechselt wird, wird es unverändert über den Harn wieder ausgeschieden.

Lisinopril rezeptfrei bestellen
Lisinopril ist normalerweise nicht rezeptfrei und muss vom Arzt verordnet werden. Eine rezeptfreie Bestellung ist nur über einige wenige Online-Apotheken möglich. Die Bestellung über Internet-Apotheken ist sicher, schnell, zuverlässig und diskret. Da Generika-Arzneimittel keine Fälschungen sind, sondern legal nachgemachte Medikamente, brauchen Anwender bei deren Einnahme oder der Bestellung über eine Online-Apotheke keine Risiken befürchten. Auch eine Beschlagnahmung durch den Zoll ist bei Generika nicht gegeben, da die Zollbehörde nur Fälschungen beschlagnahmt.