Stromectol

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Stromectol – das Generikum zu Ivermectin

Generika sind Duplikate von Medikamenten, die mit denselben Wirkstoffen unter einem anderen Handelsnamen bereits am Markt auftreten. Unterscheiden können sich die Generika vom Original hinsichtlich Verkaufspreis, Aussehen, enthaltener Hilfsstoffe und dem Herstellungsverfahren.

Ein Generikum muss dem Original aber in Bezug auf die Wirksamkeit und Sicherheit gleich sein, um den therapeutischen Erfolg zu gewährleisten.

Es gibt verschreibungspflichtige Generika und rezeptfrei erhältliche Arzneimittel.

In den meisten Fällen sind generische Arzneimittel günstiger als die Originalprodukte. Die immensen Forschungskosten fallen weg, so dass Generika bis zu 65 % billiger sind als das ursprüngliche Produkt.

Die Arzneimittelhersteller lassen sich ihre Originalprodukte daher durch Patente schützen. Erst wenn der Patentschutz nach mehreren Jahren aufgehoben wird, können generische Arzneimittel produziert werden.

Die wohl bekanntesten Generika sind Medikamente, die den Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthalten. Das Originalprodukt Aspirin wurde vielfach generisch hergestellt und ist unter verschiedenen Handelsnamen erhältlich.

Stromectol ist ein Generikum von Ivermectin und gehört zu den antiparasitären Wirkstoffen. Eingesetzt wird der Wirkstoff aus der Gruppe der Avermectine zur Behandlung von Fadenwürmern und Ektoparasiten (Milben, Läuse, Zecken). Neben der Human- wird es auch in der Tiermedizin eingesetzt. Die Anwendung beim Menschen erfolgt unter anderem bei Infektionen des Darms mit Fadenwürmern, bei Flussblindheit (ebenfalls verursacht durch Fadenwürmer) sowie bei Befall mit Krätzmilben oder Läusen.

Gegen Bandwürmer (Trematoda bzw. Cestoda) kann der Wirkstoff nichts ausrichten. In der Veterinärmedizin wird den entsprechenden Arzneimitteln daher ein weiterer Wirkstoff (Präziquantel) zugesetzt.

Ivermectin lähmt durch eine Symbiose mit Ionenkanälen die Parasiten. Blutsaugende Parasiten nehmen den Wirkstoff beim Saugen auf und sterben dann ab.

Beim Menschen wird Stromectol bzw. Ivermectin oral verabreicht. Es gibt in Deutschland aber keine Zulassung in der Humanmedizin. Jedoch ist eine Einfuhr aus Frankreich möglich, wobei natürlich die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden müssen.

In der Tiermedizin ist neben der oralen auch die subkutane oder intramuskuläre Verabreichung möglich. Es gibt daneben Salben und Sprays, die auf entsprechende befallene Stellen aufgetragen werden.

Weder beim Menschen noch beim Tier ist das Mittel rezeptfrei erhältlich, da zum Teil erhebliche Nebenwirkungen auftreten können.

Vorsicht ist geboten bei der Anwendung an Hunden. Das Auftreten eines Schocks ist möglich. Bei Collies, Bobtails, Shelties, Mischlingen dieser Rassen und verwandten Rassen ist es bereits mehrfach zu Todesfällen gekommen. Dies hängt mit einem Gendefekt zusammen, der bei diesen Spezies häufig auftritt. Sensibel reagieren auch verschiedene Reptilien und junge Ratten. Es gab Todesfälle bei Finken.

Kontraindiziert ist die Anwendung bei Krokodilen sowie allgemein bei jungen Tieren.

Das Auftreten von Schwellungen und Hautrötungen ist ebenfalls möglich.

Aufgrund der Nebenwirkungen ist Stromectol bzw. Ivermectin nicht rezeptfrei erhältlich. Vor der Einnahme oder Verabreichung ist es ratsam, sich ausgiebig mit einem Arzt bzw. Tierarzt zu besprechen, um die Risiken möglichst gering zu halten.