Zithromax

Generika Zithomax

Entwickelt ein pharmazeutisches Unternehmen ein neues Medikament, so erhält die Firma darauf ein Patent. Der Patentschutz gilt für maximal 25 Jahre und läuft danach von alleine aus. Innerhalb dieser Zeitspanne darf das Arzneimittel ausschließlich von dem Unternehmen hergestellt und vertrieben werden, das das Patent besitzt. Nach Ablauf des Patentschutzes kann aber dann das jeweilige Medikament beziehungsweise der Wirkstoff von allen anderen pharmazeutischen Firmen hergestellt werden. Es darf von ihnen nur nicht unter dem Originalnamen auf den Markt gebracht werden. Solche „nachgemachten“ Medikamente nennt man Generika. Oftmals erhalten diese Generika als Handelsnamen dann den Namen des enthaltenen Wirkstoffes. Als Beispiel sei das Originalpräparat Zithromax genannt, dessen Generika unter dem Wirkstoffnamen Azithromycin verkauft werden.
Der Preis der Generika liegt meist deutlich unter dem Preis des ursprünglichen Originalpräparates, da die Produzenten von Generika keine Investitionen für Forschung und Entwicklung des Medikamentes hatten und ohne Kosten einfach auf die bereits Jahre bestehenden Erfahrungen zurückgreifen können.

Zithromax gibt es in Kapsel- und Tablettenform sowie als Saft für Kinder oder Patienten mit Schluckproblemen. In einer Kapsel oder Tablette sind entweder 250 mg, 500 mg oder 600 mg des Wirkstoffes Azithromycin enthalten. Es handelt sich um ein Breitspektrum-Antibiotikum und gehört zu der Gruppe der sogenannten Makrolide. Azithromycin hemmt Bakterien am Wachstum und verhindert so deren weiter krankmachenden Wirkung.

Während das Medikament in Deutschland nur auf Rezept zu bekommen ist, ist es im Ausland im Ausland auch rezeptfrei zu erhalten. Über eine Online-Apotheke ist es möglich, Zithromax bzw. dessen Generika rezeptfrei bestellen.

Anwendet werden kann der Wirkstoff bei Infektionen der oberen und der unteren Atemwege. Hierzu gehören Entzündungen der Nebenhöhlen (Sinusitis), des Rachens (Pharyngitis), der Mandeln (Tonsillitis), des Mittelohres (Otitis media) sowie der Bronchien (Bronchitis) und der Lunge (leichte bis mittelschwere Pneumonie). Auch Infektionen der Haut- und Weichteile sowie die durch sogenannte Chlamydien ausgelöste Genitalinfektion gehören zu seinem Wirkungsspektrum.

Da Azithromycin über die Leber verstoffwechselt wird, sollte man bei Vorliegen einer Erkrankung der Leber das Präparat nicht oder nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen. Gleiches gilt bei Nierenfunktionsstörungen oder Störungen des Elektrolythaushaltes (wie zu wenig Kalium oder Magnesium). Auch bei einigen Herzerkrankungen wie einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz), einem zu langsamen Herzschlag (Bradykardie) oder einer bestimmten Veränderung des EKG (QT-Verlängerung) sollte man auf den Einsatz von Azithromycin verzichten ebenso bei einer bekannten Allergie auf den Wirkstoff selbst oder auf weitere Bestandteile des Medikamentes (Trägersubstanzen).
In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Azithromycin nur in Ausnahmefällen eingenommen werden. Gleiches gilt bei Vorliegen von neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen.
Bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten Medikamenten kann es zu schwerwiegenden Wechselwirkungen kommen. Beispielsweise bei Arzneimitteln gegen Allergien (Cisaprid, Terfenadin), Mutterkornalkaloiden, Medikamenten gegen vermehrte Säurebildung im Magen (Antazida) oder gegen AIDS und einige Weitere. In der Packungsbeilage sind alle Wirkstoffe, die zu Wechselwirkungen führen können, aufgeführt und sollten unbedingt beachtet werden.
Auswirkungen auf das Führen von Maschinen und Fahrzeugen sind bisher nicht bekannt.

Erwerben Sie Zithromax- Tabletten oder Kapseln rezeptfrei über das Internet, so beachten Sie bitte, dass die normale Tagesdosis bei Patienten mit einem Gewicht von über 45 kg insgesamt 500 mg des Wirkstoffes beträgt und eine Therapie von 3 Tagen in der Regel ausreichend ist. Ausnahme ist die Behandlung der Chlamydien-bedingten Genitalinfektion. Hierbei sollte eine einmalige Dosis von 1000 mg eingenommen werden.
Kaufen Sie einen rezeptfreien Zithromax-Saft, so wird die tägliche Menge nach der Formel 10 mg pro kg Körpergewicht berechnet. Gleiches gilt für die Dosierung bei Personen unter 45 kg Körpergewicht.
Um die Verträglichkeit zu erhöhen, kann das Arzneimittel zu einer Mahlzeit genommen werden und sollte unzerkaut mit viel Flüssigkeit geschluckt werden.

Bei allem, was wirkt, muss aber auch mit Nebenwirkungen gerechnet werden. Diese treten in unterschiedlicher Häufigkeit und Stärke auf. Bei der Einnahme von Zithromax wurden generelle Überempfindlichkeitsreaktionen beobachtet ebenso wie Veränderungen des Blutbildes, Störungen des Nervensystems, der Psyche, der Sinnesorgane und des Magen-Darm-Traktes, des Herzens, der Leber und der Gallenwege, der Haut, der Niere und der ableitenden Harnwege sowie Gelenkschmerzen.
Generell kann aber gesagt werden, dass der Wirkstoff Azithromycin lange erprobt ist und von den meisten Patienten sehr gut vertragen wird. Der große Vorteil der Einnahme von Zithromax ist die nur drei Tage dauernde Therapie, die aber eine genauso sichere Wirkung zeigt, wie es bei Antibiotika, die über 10 Tage hinweg genommen werden müssen, der Fall ist.

Bei einer versehentlichen Überdosierung ist sofort ein Arzt zu verständigen.
Eine einmal vergessene Einnahme sollte nicht bei der nächsten Einnahme mit eingenommen werden. Stattdessen verlängert man die Gesamteinnahmedauer um einen Tag.

Ob Zithromax beziehungsweise Azithromycin per Rezept in der Apotheke gekauft oder rezeptfrei über das Internet – die Einnahmekriterien, die Dosierung und die Warnhinweise bezüglich Wechsel- und Nebenwirkungen sind immer dieselben und unbedingt zu beachten.